Soziale Gruppenarbeit "Plan B"
Art des Angebots

ambulante Angebote

Träger/Anbieter Bergische Diakonie
Beruflicher Werdegang (Einzelfallhelfer)
Anschrift Jugendhilfe Aprath
Oberdüsseler Weg 82
42113 Wuppertal
Ansprechpartner

Beate Klawonn (Teamleitung), Angelika Grützmacher

0202 - 8700832

beate.klawonn@bergische-diakonie.de 

Kontakt Tel.: 0202 - 720535
Fax.: 0202 - 723624
E-Mail: kjhv@bergische-diakonie.de
Homepage: http://www.bergische-diakonie.de
Betreuungsschlüssel: 1 zu 4 
Freie Plätze: 1
Sozialräume
gesamtstädtisch
Ort der Maßnahme
Stadt außerstädtisch
Geschlecht
Jungengruppe Mädchengruppe Koedukative Gruppe
Alter
0-14 Kind 14-18 Jungendlicher >18 Junger Erwachsener
Lebensbereiche
Wohnen Arbeiten Schule Ausbildung Kiga Freizeit soziales Gefüge Sonstiges
Sozialraumkategorien
Leistungsbereich Klärungsbereich Gefährdungsbereich
Maßnahmevorraussetzungen
Leistungs- Qualitäts-entwicklungs-beschreibung liegen dem Amt für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Wuppertal vor
Ein Leistungsentgelt ist verhandelt
Anzahl der Plätze 8
Mitarbeiterqualifikation eine Heilpädagogin/Familientherapeuthin, eine Sozialpädagogin/Familientherapeutin
Aufnahmealter/
Betreuungsalter
Aufgenommen werden Jugendliche im Alter von 12-15 Jahren.
Häufigkeit/Umfang Heilpädagogische und Sozialpädagogische Gruppenangebote an 3 Tagen/Woche von 10-16 Uhr (Montag, Mittwoch, Donnerstag). An den zwei übrigen Tagen erfolgt Arbeit im Sozialraum.
Gesetzliche Grundlage § 29 SGB VIII
Zielgruppe/Indikation

  • Verhaltensauffälligkeiten im emotionalen und sozialen Bereich, in Familie, Schule und Peergruppe;
  • Entwicklungsstörungen; sozial ängstliche; Lernschwache; psychosoziale Störungen;
  • Jugendliche mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf.
  • Jugendliche, die eine Unterstützung in ihrer außerschulischen Zeit benötigen, im Hinblick auf strukturiertes und planvolles Erledigen schulischer Anforderungen (Hausaufgaben), sowie Freizeit- und Alltagsangebote für sich sinnvoll zu planen und zu nutzen.
  • Kooperationsbereitschaft der Eltern ist Grundlage der Zusammenarbeit
  • Einzugsbereich: Selbständige Anfahrt mit dem Bus (nicht länger als 45 Min.); im Ausnahmefall durch den Schülerspezialverkehr

Ausschlusskriterien

Die Maßnahme ist nicht geeignet

  • für Jugendliche mit einer schweren geistigen und körperlichen Behinderung,
  • für Jugendliche, die wegen einer psychischen oder psychosomatischen Erkrankung eine primär medizinische Hilfe benötigen,
  • für Jugendliche die eine potentielle Gewaltbereitschaft gegen sich und andere zeigen oder einschlägige Drogenerfahrung haben oder Drogenabhängig sind
  • wenn die Zusammenarbeit zwischen Eltern/Jugendlichen und Gruppe nicht zu entwickeln ist und chronisch fehlende Erziehungs-und Versorgungsressourcen im familiären Lebensumfeld  vorliegen.
  • Akute Suizidgefährdung
Ziele
  • Stabilisieren sozialer Kompetenzen (eigene Bedürfnisse ausdrücken, Durchsetzungsvermögen, Selbstbestimmung und Eigenverantwortung für sein Handeln übernehmen, Grenzen akzeptieren und setzen, angemessenen Umgang mit Frustration, Ärger und Wut, Rücksichtnahme auf Bedürfnisse anderer entwickeln)
  • Respekt, Toleranz und Achtung gegenüber sich selbst und anderen
  • Förderung individueller Fähigkeiten und Begabungen 
  • (Handwerkliches Geschick/musische/kreative bildnerische Fähigkeit)
  • Ermutigung und Unterstützung, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen
  • Verselbständigung in Hinblick auf lebenspraktisches Handeln und Verhalten
  • Eigenständiges Planen und Organisieren im Alltag
  • Schulische Perspektiven entwickeln im Hinblick auf möglichen Schulabschluss
  • Selbstvertrauen gewinnen und stärken
  • Soziale Integration im Sozialraum z.B. Eintritt in einem Verein
  • Aufbau von Frustrationstoleranz und Ausdauer
Methodik
  • Heilpädagogische und sozialpädagogische Gruppenangebote an 3 Tagen nach der Schulzeit von 10:00 bis 16:00 Uhr
  • individuelle Förderung nach Absprache auch während der Unterrichtszeit
  • regelmäßige aufsuchende Familienberatung
  • Arbeit im Sozialraum (Begleitung/Anbindung an Vereine, Familie vor Ort)
  • Heilpädagogische/sozialpädagogische Förderung im Bereich der exekutiven Funktionen (setzen von Zielen, strategische Handlungsplanung  zum Erreichen dieser Ziele, emotionale Selbstkontrolle, setzen von Prioritäten, Eigenreflexion)
  • Strukturierende, themenbezogene und konflikt-/problemklärende Gruppengespräche
  • Einsatz von heilpädagogischer Übungsbehandlung in der Gruppe (systematische Hilfe unter Berücksichtigung der individuellen Möglichkeiten, durch z.B. Spiele/Einsatz von Bilderkarten etc. Darüber werden neue Kenntnisse, Fähigkeiten und Verhaltensweisen geweckt, entwickelt und gefestigt.
  • Kompetenztraining
  • Lebenspraktische Kompetenzen erlangen durch Koch-/Werk-/Sozial-/Kreativ-/Musikgruppenangebote
  • Erlernte Fähigkeiten und Kompetenzen im Sozialraum verorten
  • Hausaufgabenförderung
  • Erarbeiten von klaren Absprachen und Regeln
  • Hinführung zum selbständigen Handeln
  • Enge Zusammenarbeit mit der Familie und Institutionen, in Form von Interaktionsgesprächen und lösungsorientierte systemisch ausgerichtete Beratung
  • Regelmäßiger Austausch mit der Förderschule
  • Kennenlernen verschiedener Gestaltungsmöglichkeiten in der Freizeit

 

 

Zusammenarbeit / Kooperationen Enge Kooperation mit der Förderschule für emotionale und soziale Entwicklung